Inside Austria

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Der Podcast über die großen und kleinen Skandale Österreichs

Wirecard – eine österreichische Affäre? (3/4): Der Spion

Wirecard – eine österreichische Affäre? (3/4): Der Spion

Jan Marsalek ist Hauptverdächtiger im Wirecard-Skandal und einer der meistgesuchten Österreicher. Doch er soll nicht nur im Bilanzfälschungsskandal beim Zahlungsdienstleister Wirecard die Fäden gezogen haben. Jan Marsalek mischte auch in der Geheimdienstszene mit – ganz besonders in Österreich.

In dieser Folge von "Inside Austria" gehen wir Marsaleks Rolle in der BVT-Affäre auf den Grund. Wir versuchen herauszufinden, wie er enge Kontakte zum österreichischen Verfassungsschutz knüpfen konnte, welche Geheiminformationen an ihn flossen – und was er damit vorhatte. Welche Rolle spielten seine Kontakte zur FPÖ dabei? Und wir wollen wissen: War Jan Marsalek am Ende ein russischer Spion?

Wirecard – eine österreichische Affäre?

In dieser Reihe von "Inside Austria" blicken wir auf die österreichische Seite des Wirecard-Skandals. In der dritten Folge geht es um die Geheimdienstkontakte von Jan Marsalek und wieso er ausgerechnet in Österreichs Nachrichtendienst-Szene so gut vernetzt war. Wir schauen, in welche Skandale er verwickelt ist. Und welche dieser Kontakte für seine Flucht von Bedeutung waren. (red, 28.1.2023)

In dieser Folge zu hören: Martin Hesse (Wirtschaftsredakteur beim SPIEGEL), Fidelius Schmid (Investigativjournalist beim SPIEGEL), Fabian Schmid (Leitender Investigativredakteur beim STANDARD) und Oliver Das Gupta (Autor beim SPIEGEL und beim STANDARD). Moderation: Antonia Rauth und Lucia Heisterkamp. Skript und Gestaltung: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth. Mitarbeit: Zsolt Wilhelm, Ole Reißmann, Jannis Schakarian. Produktion: Christoph Grubits

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Wirecard – eine österreichische Affäre? (2/4): Das Netzwerk

Die beiden Hauptverdächtigen im Wirecard-Skandal, Markus Braun und Jan Marsalek, haben wenig gemeinsam. Braun gilt als introvertierter Workaholic, Marsalek als extrovertierter Charismatiker. Doch: Beide kommen ursprünglich aus Österreich – und pflegten enge Kontakte zur heimischen Politik. Während Braun vor allem die Nähe der ÖVP und des damaligen Bundeskanzlers Sebastian Kurz suchte und Geld an die Partei spendete, kümmerte sich Marsalek um die Annäherung an die FPÖ.

Doch Marsaleks Netzwerkaktivitäten gingen weit über gewöhnliche Lobbyarbeit hinaus. So warb er bei Regierungsmitgliedern für ein ominöses Asylprojekt in Libyen, das der Abwehr von Flüchtlingen dienen sollte und mit dem Finanzunternehmen Wirecard nichts zu tun hatte. Auch seine Verbindungen nach Russland werfen viele Fragen auf. Hat Marsalek versucht, russische Interessen in Österreich durchzusetzen?

**Wirecard – eine österreichische Affäre?
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In dieser Reihe von "Inside Austria" blicken wir auf die österreichische Seite des Wirecard-Skandals. In der zweiten Folge geht es um das politische Netzwerk von Jan Marsalek und Markus Braun in ihrer Heimat. Wir schauen, welche Parteikontakte die beiden pflegten, wohin Spenden geflossen sind. Welche Projekte Marsalek auf eigene Faust umsetzte. Und warum all das wichtig ist, um zu verstehen, warum Wirecard womöglich nicht nur ein Finanzskandal, sondern auch eine Geheimdienstaffäre ist.

Wirecard – eine österreichische Affäre? (1/4): Der Prozess

München, Stadelheim. Markus Braun und zwei weitere Ex-Wirecard-Manager stehen vor Gericht – ihnen drohen mehrjährige Haftstrafen. Welche Rolle spielten sie im größten Wirtschaftskrimi der deutschen Geschichte? Wie konnte Wirecard jahrelang Anleger und Behörden täuschen und 20 Milliarden Euro vernichten? Und wo ist eigentlich der Ex-Vorstand und Hauptverdächtige, der Österreicher Jan Marsalek? Wir blicken auf einen Jahrhundertprozess voller Fragezeichen.

Wirecard – eine Österreich-Affäre?

In dieser Reihe wollen wir herausfinden, welche Spuren im Wirecard-Skandal nach Österreich führen. Was verband Markus Braun und Sebastian Kurz? Wieso hat Jan Marsalek beste Kontakte zu Österreichs Geheimdiensten? Wieso führt seine Flucht ausgerechnet über Bad Vöslau? Und zieht Marsalek am Ende noch immer Fäden in Österreich?

Armes, reiches Kitzbühel (2/2): Der schmelzende Reichtum

Kitzbühel – eine Kleinstadt mit 8.000 Einwohnerinnen und Einwohnern im Tiroler Unterland. Und doch steht der Ort für Nobelskitourismus wie kaum eine andere Destination in Österreich. Doch die Wissenschaft liefert eine düstere Prognose: In wenigen Jahrzehnten könnte der Klimawandel dem einen Strich durch die Rechnung machen. Bedeuten immer weniger Schnee und immer wärmere Winter das Ende des Skitourismus in Kitzbühel, wie wir ihn heute kennen? Was heißt die Erderwärmung generell für den Wintertourismus in Österreich? Und wie gehen die Touristiker und die Politik damit um?

In dieser und der vorigen Folge von "Inside Austria" reisen wir nach Kitzbühel. Wir fragen, wie reiche Kitzbühel-Fans den Ort verändern, und wir werfen einen Blick in die Zukunft: Wo geht es hin für das arme reiche Kitzbühel?

Armes, reiches Kitzbühel (1/2): Die ausverkaufte Stadt

Kitzbühel – eine Kleinstadt mit 8.000 Einwohnerinnen und Einwohnern im Tiroler Unterland. Und doch steht der Ort für Nobelskitourismus wie kaum eine andere Destination in Österreich. Was viele dabei vergessen – Kitzbühel ist nicht nur ein Luxusskiort. Ganz besonders Wohnraum ist für viele Einheimische kaum noch leistbar. Käufer und Investoren aus dem Ausland treiben die Immobilienpreise in astronomische Höhen.

In dieser und der nächsten Folge von "Inside Austria" reisen wir nach Kitzbühel. Wir fragen, wie reiche Kitzbühel-Fans den Ort verändern, indem sie immer mehr Feriendomizile kaufen und die Preise damit in die Höhe treiben. Wie die einen davon profitieren – und andere darunter leiden. Und was die Politik tut, damit sich Kitzbüheler noch Wohnungen leisten können. Und wir werfen einen Blick in die Zukunft: Wo geht es hin für das arme, reiche Kitzbühel? (red, 10.12.2022)

Frauenmorde in Österreich (3/3): Ein Ehemann tötet

Im Durchschnitt 32 Frauen werden in Österreich jedes Jahr getötet – die meisten davon von ihren Partnern oder Ex-Partnern. In der letzten Folge dieser Reihe von "Inside Austria" fragen wir, wieso Männer ihre Frauen, Freundinnen oder Ex-Partnerinnen töten und ob Präventionsarbeit mit Gefährdern etwas dagegen ausrichten kann.

Im dritten Teil der Reihe zeichnen wir außerdem weiter den Fall einer 2022 getöteten Wienerin nach. Wir nehmen die in den Augen der Angehörigen schleißige Polizeiarbeit ins Visier und fragen, ob die Behörden tatsächlich Ermittlungsfehler begangen haben. Und wir zeigen auf, wieso strukturelle Benachteiligung von Frauen häusliche Gewalt und im schlimmsten Fall Femizide bedingt.

Frauenmorde in Österreich (2/3): Eine Tochter ermittelt

Im Durchschnitt 32 Frauen werden in Österreich jedes Jahr getötet – die meisten davon von ihren Partnern oder Ex-Partnern. In dieser und der nächsten Folge von "Inside Austria" fragen wir, warum Partnerschaften für Frauen so oft gefährlich sind und warum der Staat Gewaltbetroffene nicht besser schützt. Dazu rekonstruieren wir den Fall einer der 29 Frauen, die im vergangenen Jahr ermordet wurden.

Im zweiten Teil der Reihe zeichnen wir nach, wie die Suche nach der getöteten Frau ablief und warum die Angehörigen der Polizei Behördenversagen vorwerfen. Wir fragen, wieso Gewalt an Frauen so selten überhaupt zur Anzeige gebracht wird. Und wir versuchen herauszufinden, ob die Politik in Sachen Gewaltschutz genug unternimmt.

Frauenmorde in Österreich (1/3): Eine Mutter verschwindet

Im Jahr 2021 sind in Österreich 29 Frauen getötet worden. Im Durchschnitt sind es jedes Jahr 32. Die Täter sind in den meisten Fällen die Partner oder Ex-Partner der Frauen. Dann werden diese Tötungsdelikte auch als Femizide bezeichnet. Das Bemerkenswerte: Österreich ist das einzige Land in der EU, in dem mehr Frauen als Männer getötet werden. Und während die Zahl der Morde an Männern sinkt, stagniert jene der getöteten Frauen.

In dieser und den nächsten Folgen von "Inside Austria" beschäftigen wir uns mit Morden an Frauen in Österreich. Wir wollen wissen, warum Partnerschaften für Frauen so oft gefährlich sind und warum der Staat Gewaltbetroffene nicht besser schützt. Dazu rekonstruieren wir den Fall einer der 29 Frauen, die im vergangenen Jahr ermordet wurden.

Hilfe für Gewaltbetroffene gibt es hier:

Frauenhelpline (Mo–So 0–24 Uhr, kostenlos): 0800 / 222 555
Männerinfo (Mo–So 0–24 Uhr, kostenlos): 0800 / 400 777
Telefonseelsorge (Mo–So 0–24 Uhr, kostenlos): 142

Die Red-Bull-Saga (3/3): Mateschitzs (rechte) Medienmacht

Der kürzlich verstorbene Red-Bull-Chef hat nicht nur einen gigantischen Getränkekonzern geschaffen und die Sportwelt aufgemischt. In Österreich hat Dietrich Mateschitz auch ein einflussreiches Medienimperium aufgebaut – das zum Teil fragwürdige Inhalte verbreitet.

In dieser Folge von "Inside Austria" blicken wir auf Red Bull und die Medien. Wir fragen, wie Dietrich Mateschitz selbst zum Medienmacher wurde und was die Berichterstattung seiner Sender und Publikationen über ihn als Persönlichkeit aussagt.

Und wir schauen auf die Nachfolge bei Red Bull und wollen wissen, was mit Mateschitz' großem Erbe in Zukunft geschieht.

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Alle Infos dazu finden Sie auf [spiegel.de/derstandard](http://spiegel.de/derstandard)

Die Red-Bull-Saga (2/3): Wie Mateschitz die Sportwelt eroberte

Schon lange steht Red Bull nicht mehr nur für Energy-Drinks. In der Formel 1 ist der rote Bulle inzwischen omnipräsent, aus dem Fußball nicht mehr wegzudenken.

Perfekt gesteuertes Marketing, das der nun verstorbene Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz auf die Spitze getrieben hat. Seine Marke sollte für Erfolg und Leistung stehen. Und für das Extreme. Spektakuläre Extremsportaktionen, die höchstriskant sind. Immer mit einem Ziel dahinter – maximale Aufmerksamkeit. Doch welchen Preis war Mateschitz bereit, für dieses Ziel zu zahlen?

In dieser Folge von "Inside Austria" blicken wir auf die Macht von Red Bull im Sport. Wir zeigen, wie Dietrich Mateschitz seinen Getränkekonzern in der Formel 1 und im Fußball groß gemacht hat und wie er damit die Sportwelt verändert hat.

Und wir schauen auf die dunkle Seite von Red Bull. Darauf, wie weit Mateschitz bereit war, für den Verkauf seiner Dosen zu gehen.