Südtirol (3/4): Für immer Italien?
Jedes Jahr reisen Delegationen aus aller Welt nach Bozen, um sich Südtirols Modell der Selbstverwaltung und des Minderheitenschutzes anzusehen. Es gilt als Vorbild dafür, wie man einen Konflikt friedlich lösen kann, ohne dabei Staatsgrenzen zu verschieben.
Doch trotz des respektvollen Zusammenlebens der drei anerkannten Sprachgruppen und der guten wirtschaftlichen Lage fordern manche noch immer ein »Zurück zu Österreich«. Vor allem rechte und rechtspopulistische Parteien machen sich die alten Wunden der Geschichte zunutze, machen Stimmung gegen Rom. Und sie knüpfen Kontakte ins Ausland, zur FPÖ und AfD. Gefährdet dieser rückwärtsgewandte Rechtsruck das gute Miteinander in Südtirol?
In dieser Folge zu hören: Christoph Franceschini (Journalist), Hans Heiss (Historiker und Politiker), Andrej Werth (Redakteur "ff"), Eva Klotz (Politikerin), Arno Kompatscher (Politiker); Moderation und Skript: Antonia Rauth und Katharina Zingerle; Redigat: Frauke Böger; Produktion: Christoph Neuwirth